Therapeutisches Boxen
Körperorientierte Begleitung für mehr Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und innere Stabilität.
Wenn Worte allein nicht mehr reichen,
um die Seele zu befreien.
Sie kennen das vielleicht: Sie haben Ihre Themen in Gedanken schon hundertfach durchgesprochen. Sie wissen genau, warum Sie sich so fühlen. Und trotzdem bleibt da diese ständige innere Unruhe, die tief sitzende Wut oder eine lähmende Taubheit im Körper.
Sie fragen sich, ob reine Geprächstherapie an eine unsichtbare Grenze stößt. Erlebnisse, Emotionen und Schutzreflexe brennen sich im Körper und im Nervensystem ein. Man kann sie nicht einfach "wegdenken". Wenn wir dieses im Körper feststeckende Material nicht mit einbeziehen, bleibt die echte Entlastung aus.
Therapeutisches Boxen verbindet achtsame Körperwahrnehmung, Bewegung und gezielte Schlagpolsterarbeit mit einer traumasensiblen und ressourcenorientierten Begleitung.
Mehr als Boxen
Therapeutisches Boxen nach den Grundsätzen von Trauma & Sport®️ ist kein Kampfsport, erfordert keine Vorkenntnisse und hat nichts mit körperlicher Härte zu tun. Es ist eine fundierte, körperorientierte Methode, die Ihnen hilft, Erlebtes sicher zu entladen, Ihr Nervensystem zu beruhigen und wieder ganz bei sich anzukommen.
Auf Grundlage ressourcenorientierter und traumasensibler Ansätze werden gezielte Box- und Bewegungsübungen mit Körperwahrnehmung und begleitenden Gesprächen verbunden.
Die Arbeit kann dabei helfen, eigene Grenzen bewusster wahrzunehmen, Anspannung besser zu regulieren und neue Erfahrungen von Selbstwirksamkeit zu machen.
Keine Vorkenntnisse. Kein Leistungsdruck. Keine körperliche Härte.
Kennen Sie solche Situationen?
Innere Überforderung & Wut
Sie spüren einen enormen Druck in sich, wissen aber nicht, wie Sie diese Energie gesunderweise herauslassen können, ohne sich oder andere zu verletzen?
Funktionieren statt Fühlen
Nach außen hin halten Sie Ihr Leben perfekt aufrecht, aber tief im Inneren fühlen Sie sich ausgelaugt, festgefahren oder innerlich abgespalten?
Eigene Grenzen
Es fällt Ihnen schwer, klar „Nein“ zu sagen, für sich einzustehen oder Sie erstarren in Konfliktsituationen schlagartig?
Unser Schwerpunkt
Fundiert. Traumasensibel. Körperzentriert.
Auf Basis der modernen, ressourcenorientierten Traumaarbeit (nach den Richtlinien des PITT-Prinzips / Trauma & Sport®️) verbinden wir achtsames Körpererleben mit gezielter Schlagpolsterarbeit (Pratzen) und geschützten Reflexionsgesprächen.
"Ihr Körper war Ihr Leben lang Ihr verlässlichster Beschützer.
Beim Therapeutischen Boxen arbeiten wir mit Ihrem Nervensystem – niemals dagegen."
Bei welchen Themen Therapeutisches Boxen spürbar helfen kann:
Belastungssyndromen & Trauma
Sanftes Entladen abgespeicherter Stressreaktionen (Kampf, Flucht, Erstarrung), ohne sich emotional zu überfordern.
Depressionen & Burnout
Wieder in die eigene Lebensenergie, Aktivierung und körperliche Handlungsfähigkeit finden.
Angst- & Unruhezustände
Regulierung des überreizten Nervensystems über gezielte körperliche Erdung und Präsenz im Hier und Jetzt.
Wut- & Emotionsregulation
Gefühle nicht länger unterdrücken oder durch Überflutung die Kontrolle verlieren, sondern sie als kraftvolle, gesunde Signale nutzen.
Grenzsetzung & Selbstwirksamkeit
Am Schlagpolster spürbar erleben, wo Ihre Grenzen liegen, wie Sie Ihren Raum verteidigen und Ihr Selbstbewusstsein von innen heraus stärken.
Was sich durch die Arbeit über den Körper verändern kann
Sicherheit im eigenen Körper
Sie lernen, körperliche Warnsignale frühzeitig zu spüren und sich selbst verlässlich zu beruhigen.
Kopf aus, mehr Präsenz
Sie durchbrechen ständiges Gedankenkreisen und erleben, wie es sich anfühlt, wirklich im Moment verankert zu sein.
Echte Selbstwirksamkeit
Sie gehen aus der Hilflosigkeit zurück in die eigene Kraft und spüren: Ich kann handeln. Ich habe die Kontrolle über mein Leben zurück.
Therapeutisches Boxen auch im Team
Emotionale Regulation, Belastungssteuerung und gelebte Resilienz lassen sich nicht rein theoretisch im Seminarraum erlernen. Körperorientierte Übungen können auch im Rahmen von Workshops und Gesundheitstagen eingesetzt werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei Stressregulation, Körperwahrnehmung, Grenzen, Selbstwirksamkeit und ein bewusster Umgang mit Belastung.
Für Unternehmen & Führungskräfte
Burnout-Prävention, Deeskalation und Teambuilding, das tief wirkt, weil es gemeinsam körperlich und grenzüberschreitend erfahren wird.
Für Einrichtungen, Praxen & Kliniken
Eine hochwirksame, körpertherapeutische Ergänzung bei Depressionen, Post-Burnout, Angststörungen und Traumafolgen.
Mögliche Formate:
• Gesundheitstage
• Workshops
• BGM-Angebote
• Angebote für Teams und Führungskräfte
• Kooperationen mit Einrichtungen und Praxen
Meine Haltung in der Begleitung
Mit dem Nervensystem arbeiten – nicht dagegen.
Therapeutisches Boxen bedeutet nicht, sich durchzubeißen oder Grenzen zu überschreiten.
Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Wahrnehmung und ein respektvoller Umgang mit den eigenen Grenzen. Jede Übung wird individuell angepasst und orientiert sich daran, was sich für Sie stimmig und machbar anfühlt.
Sie bestimmen das Tempo.
Therapeutische Erfahrung trifft Kampfkunst
Mit über zehn Jahren eigener Erfahrung im Kampfsport bringe ich auch ein persönliches Verständnis für Bewegung, Körperwahrnehmung und den bewussten Umgang mit den eigenen Grenzen mit. Diese Erfahrung verbinde ich mit meiner therapeutischen Fachkompetenz und einer achtsamen, ressourcenorientierten Begleitung.
Für wen ist therapeutisches Boxen geeignet?
Für Erwachsene
Für Menschen, die sich häufig angespannt, überfordert oder erschöpft fühlen und einen körperorientierten Zugang zu mehr Selbstregulation suchen.
Für Jugendliche
Wenn innere Anspannung, Stress, starke Emotionen oder Schwierigkeiten mit Grenzen und Selbstbehauptung eine Rolle spielen.
Für Menschen in Veränderungsprozessen
Wenn nach belastenden Erfahrungen, längerer Überforderung oder schwierigen Lebensphasen neue Stabilität und Selbstwirksamkeit entwickelt werden sollen.
Für Unternehmen, Einrichtungen & Teams
Als ergänzendes körperorientiertes Format für Unternehmen, Praxen und Einrichtungen.
Wie läut die Begleitung ab?
Häufige Fragen verständlich beantwortet
Nein. Es geht nicht um Kämpfen, Wettkampf oder sportliche Leistung. Die Übungen werden gezielt und individuell eingesetzt.
Nein. Therapeutisches Boxen ist auch ohne sportliche oder boxerische Erfahrung möglich.
Besonders häufig wird sie bei Schulkindern genutzt, wenn Themen wie Konzentration, Motorik oder Lernverhalten auffallen.
Nein. Die Übungen werden an Ihre persönlichen Möglichkeiten angepasst.
Auch bei Erwachsenen können noch „Restmuster“ frühkindlicher Reflexe aktiv sein.
Mögliche Ziele sind dann z. B.:
• Bessere Körperkoordination
• Weniger Stressreaktionen
• Verbesserung von Konzentration oder Bewegungsabläufen
• Schmerzlinderung und Beweglichkeit
• Erholsamer Schlaf
• Emotionale Stabilität und verbesserte Resilienz
Je nach Anliegen können Körperwahrnehmung, Bewegungsübungen, Schlagpolsterarbeit und begleitende Gespräche miteinander verbunden werden.
Nicht jede Methode ist für jede Situation geeignet. Im Erstgespräch wird gemeinsam geklärt, ob Therapeutisches Boxen zu Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Umfang und Häufigkeit richten sich nach Ihrem individuellen Anliegen und werden gemeinsam besprochen.
Therapeutisches Boxen kann – abhängig von der individuellen Verordnung und den therapeutischen Voraussetzungen – Bestandteil einer ergotherapeutischen Behandlung sein.
Bei privat versicherten Personen richtet sich eine mögliche Kostenerstattung nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen. Bitte klären Sie die Kostenübernahme vor Beginn der Behandlung mit Ihrer privaten Krankenversicherung.
Bereit für einen neuen Zugang zu sich selbst?
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit dem nächsten Gedanken, sondern mit einer neuen Erfahrung.
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